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Gardasee – Sorrent – Rom, eine Rundreise

Im Zeitraum vom 12.10. bis 22.10.2019 waren einige Schüler aus den Klassenstufen 8, 10 und 12 auf Studienfahrt durch Italien. Auch Frau Staudte und Frau Haupt waren dabei. Auf dieser Fahrt konnten wir sehr viel sehen und das möchten wir nun mit Euch teilen.

Abreise war Samstagabend um 21 Uhr. Die Stimmung im Bus war super und die Zeit verging wie im Flug. Sonntag früh kamen hatten wir dann unseren ersten Stopp. Dieser war in Verona. Dort schauten wir uns zuerst das Amphitheater (auch Arena di Verona) an, welches das zweitgrößte in Italien ist. Danach hatten wir ein bisschen Zeit allein durch die Stadt zu laufen. Diese nutzten wir auch, um die Stadtrallye erfolgreich zu absolvieren. Für die beste Gruppe gab es ein Eis.

Somit schauten sich viele den Balkon der Julia an oder gingen ein Eis essen und entspannten ein wenig im Park. Später fuhren wir weiter und kamen ca. 16 Uhr in Sirmione an, wo wir 2 Nächte blieben. Dort waren es ungefähr 20°C. Sirmione ist ein wunderschöner Ort, welcher am Gardasee liegt. Viele von uns haben Sonntagabend dann noch ein wenig die Gegend erkundet.

Für Montag stand das historische Zentrum von Sirmione auf dem Plan. Das Zentrum von Sirmione liegt auf einer Halbinsel, welche nur über eine einzige Brücke zu betreten ist. Diese Brücke gehört zum Castello di Scaligero, einer Burg, welche im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Außerdem haben wir uns unter anderem auch noch die Grotten des Catull (römischer Dichter) angeschaut, dort entstand auch unser Gruppenfoto. Nach dem ganzen „Kulturprogramm“ hatten wir noch einige Stunden Zeit uns alles in Ruhe anzuschauen. Als wir zurück in der Anlage waren, konnten wir uns im Pool erfrischen, bevor es Abendessen gab.

Am Dienstag ging unsere Reise dann weiter, auch da legten wir wieder einen Zwischenstopp ein, diesmal in Siena. Siena ist eine gemütliche Stadt, welche berühmt für die dort stattfindenden Pferderennen ist. Dort hat sich auch jeder das angeschaut was ihn interessiert hat. Einige haben sich die große Kirche angeschaut, anderen waren Pizza, Pasta und Eis essen. Nach diesem kurzen, aber schönen Stopp setzten wir unsere Fahrt nach Sorrent fort. Sorrent ist ein Ort, welcher am Golf von Neapel liegt. Da waren es die Tage ca. 20-28°C. Dort kamen wir erst am späten Abend an.

Für Mittwoch stand die beeindruckende Stadt Pompei im Programm. An diesem Tag war es sehr heiß und wir hatten einige Stunden Zeit diesen Ort auf uns wirken zu lassen. Jedoch ist es so riesig, dass man es gar nicht schaffen konnte sich alles anzusehen. Nach einer kleinen Mittagspause sind wir wieder zurück nach Sorrent gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit einkaufen zu gehen, oder mit zum Strand zu kommen und im Meer baden zu gehen.

Am Donnerstag fuhren wir nach Cumae, um dort die Grotten der Sybille zu besichtigen. Diese wurde in der Antike als Orakel benutzt. Anschließend konnten wir uns noch auf dem Gelände eigenständig umschauen. Der zweite Programmpunkt an diesem Tag war der größte aktive Vulkan Europas – die Phlegräischen Felder. Aufgrund von Ermittlungen konnten wir leider das Areal nicht betreten. Zum Abschluss des Tages fuhren wir in die Innenstadt von Neapel. Dort bekamen wir ca. 2 Stunden Freizeit um shoppen bzw. essen zu gehen.

Freitag machten wir uns auf, weiter in den Süden Italiens. Unser erster Halt war auf der Büffelfarm in Capaccio. Dort bekamen wir eine englische Führung, bei der uns unter anderem die Handproduktion von Büffelmozzarella und Büffellederwaren und auch die Haltung der Büffel gezeigt wurden. Zum Abschluss dieser Führung durften wir Büffelmozzarella probieren und danach auch noch (wer wollte) ein Eis bzw. Mozzarella kaufen oder mitnehmen. Anschließend fuhren wir weiter nach Paestum. Dort hatten sich die Griechen in der antiken Zeit niedergelassen und Tempel erbaut. Eigenständig durften wir die Anlage erkunden.

Am Samstag mussten wir unsere Koffer erneut packen, denn es ging los zu unserer letzten Station: Rom. Doch bevor wir in der „Ewigen Stadt“ ankamen, machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp, ca. 60 km von Rom entfernt. Wir hielten an einer Straße mit einer sogenannten Gravitationsanomalie. An solch einer besonderen Straße kann man Dinge bergauf rollen lassen, dies wollten wir auch gleich testen. Während drei Schüler ausstiegen, um Fotos zu machen bzw. zu filmen, blieben die anderen im Bus sitzen und fuhren bei abgestelltem Motor den Berg hinauf. Das Erlebnis war sehr faszinierend für alle. Schließlich kamen wir am späten Nachmittag bei unserer Unterkunft Roma Camping in Town an. Dort waren es auch Temperaturen von 24-27°C.

Sonntag hieß es früh aufstehen, denn wir hatten einen langen und anstrengenden Tag vor uns. Auf dem Plan stand eine Stadttour, die wir zu Fuß zurücklegten. Angefangen beim Circus Maximus, über den Mund der Wahrheit, Konstantinsbogen, Colosseum, Forum Romanum, Capitol, Piazza Navona, Pantheon, bis hin zum Trevi Brunnen, Spanische Treppe und Piazza del Popolo. Auf dieser Tour durch die ewige Stadt haben wir wirklich fast alles gesehen.

Am letzten Tag, den wir in Italien verbrachten, war ein wenig gedrückte Stimmung. Doch aufgrund des Programms kam doch noch ein wenig Freude auf. Der Vatikan bzw. Petersdom mit Petersplatz und die Engelsburg standen auf unserer Liste. Mit Bus und Metro gelangten wir von unserer Unterkunft aus in die Innenstadt Roms. Aufgrund der langen Wartezeiten warfen wir keinen Blick in den Petersdom, doch wem dies nicht recht war, konnte in der anschließenden 5-stündigen Freizeit sich anstellen und doch noch den Petersdom bzw. die Engelsburg besichtigen. Viele nutzen auch die Einkaufsmöglichkeiten, um sich bzw. der Familie ein paar Erinnerungen bzw. Anziehsachen mitzubringen. Mit Metro und Bus ging es dann schlussendlich wieder zurück zur Unterkunft, wo bereits die Busfahrer schon auf uns warteten und dann mit uns den Heimweg antraten. Am Dienstagmorgen kamen wir dann wieder in Erfurt am Busbahnhof an, wo wir schon von unseren Eltern bzw. Verwandten erwartet wurden.

Hiermit möchten wir uns auch noch einmal bei unseren tollen und lustigen Busfahrern bedanken. Sie haben uns überall super hingebracht und uns auch oft gute Insider-Tipps gegeben.

Theresa Pließ (20StK1), Annemarie Völker (20StK1)