Her(t)zliche Thespis-Jünger
Keine Sache der Welt bringt Menschen gleichzeitig zum Lachen, zum Weinen und zum Fluchen wie das Theater! Doch nicht jedem Theaterschauspiel gelingt es gleich gut, in den Zuschauern diese Emotionen hervorzurufen. Die Szene muss in diesem Moment das reale Leben darstellen und für den Schauspieler die Rolle seines eigenen Daseins verkörpern. Wie man dies erreichen kann, zeigte die Theatergruppe des Heinrich Hertz Gymnasiums.
Sein oder nicht sein, hieß es, als die Künstler ihren Auftritt vor dem Förderverein begannen. Doch was bietet man einem solchen Publikum? Schon Shakespeare wusste: Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann und diese alte Regel sollte sich bewähren. Begonnen wurde mit einem Lautgedicht, von der „Karawane“ gesprochen. Es folgte ein getuschelter Reim und schließlich wurde die Aufführung mit einem lustigen Sketch über Männer und Frauen abgerundet. Die Rechnung sollte aufgehen, denn Applaus gab es allemal und eine Spende vom Förderverein, die mit großem Dank angenommen wurde.
Doch diesen Trumpf hatten sich die Mitglieder der Theatergruppe „Hert(z)lich“ mit viel Fleiß erarbeitet. Jeden Donnerstag treffen sie sich 15.20Uhr im Theaterkeller, um solche Stücke vorzubereiten, Improvisationstheater zu machen oder einfach viel Spaß zu haben. Auch wenn die Theatergruppe schon ein festes Team ist, freuen sich Frau Rodewald, Annemarie, Florian, Antonia, Julia, Sarah, Natalie, Elif, Lukas, Lucien und Luise über jeden schauspielbe- geisterten Zuwachs. Meldet euch, wenn ihr Spaß daran habt, in unterschiedlichste Rollen zu schlüpfen und Lust, dies auf der Bühne zu leben.
Text: Luise Schütze
